Presse
22.02.2018 | Ruppiner Anzeiger 22.2.2018 / Christian Schönberg
Ausschuss bestätigt einstimmig alle eingereichten Vorschläge für die Wahl zum Landrat am 22. April
Ostprignitz-Ruppin. So schnell vergeht die Zeit: Die Bundestagswahl ist jetzt schon fünf Monate her. In Kürze werden den Ostprignitz-Ruppiner
Wahlberechtigen erneut Benachrichtigungen über einen Urnengang ins Haus flattern. Am 22. April wird der Landrat neu gewählt. Nach der Sitzung des Kreiswahlausschusses am Dienstagabend können die Stimmzettel auch gedruckt werden. Das Gremium gab grünes Licht für alle fünf eingebrachten Wahlvorschläge. Laut Kreiswahlleiter Dietmar Tripke war die Entscheidung
einstimmig gefallen. Ralf Reinhardt (SPD), Sven Deter (CDU), Christian Scherkenbach (für Linke), Hans-Georg Rieger (BVB/Freie Wähler) und Petra Hentschel (AfD) werden die Namen auf dem Wahlpapier sein – und zwar in dieser Reihenfolge. Denn die wird durch das Ergebnis der Kreistagswahlen
vom Mai 2014 bestimmt. Damals hatten die Sozialdemokraten vor der CDU und den Linken sowie der Liste BVB/Freie Wähler gelegen. Die AfD war seinerzeit nicht angetreten. Anders als bei der Bundestagswahl, an der nur Volljährige teilnehmen dürfen, sind diesesmal auch jene Jugendlichen
stimmberechtigt, die das 16. oder 17. Lebensjahr bereits vollendet haben. Damit sind mehr Menschen aufgerufen zu wählen als vor fünf Monaten. Tripke rechnet mit 85 000 Ostprignitz-Ruppinern, die bei der Landratswahl mitentscheiden dürfen. Die Zahl hat Relevanz. Nach ihr berechnet sich ein sogenanntes Quorum: Gewählt ist nur, wer einen bestimmten Anteil der Stimmen aller Wahlberechtigten erreicht. In Brandenburg ist dieses Quorum auf 15 Prozent festgelegt. Vor acht Jahren erreichte der Sieger der bislang letzten Ostprignitz-Ruppiner Landratswahl, Ralf Reinhardt, dieses Quorum nicht. Er holte 13 Prozent. Auch Oberhavel-Landrat Ludger Weskamp (SPD) hatte bei der Stichwahl im Nachbarkreis vor drei Jahren nur 12 Prozent der Ja-Stimmen aller Wähler gewonnen. In beiden Fällen musste dann der Kreistag abstimmen.
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21.02.2018 | Ruppiner Anzeiger 21.2.2018
Wildberg. Im Wildberger Dorfgemeinschaftshaus startet morgen Abend der Ostprignitz-Ruppiner Kreisverband der Christdemokratischen Union seine neue Reihe „Heimatgespräche“. Sie soll anknüpfen an schon erfolgte Stammtische in einzelnen Dörfern, zu denen bereits im vorigen Jahr eingeladen worden war. Das Format der neuen Reihe soll sich grundsätzlich danach ausrichten, so Kreisverbandssprecher Nando Strüfing. Beim Wildberger Heimatgespräch, das um 18 Uhr beginnt, soll es insbesondere die Möglichkeit geben, mit dem CDU-Landratskandidaten Sven Deter ins Gespräch über dessen politische Ziele zu kommen.
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21.02.2018 | MAZ - Ruppiner Tageblatt 21.2.2018 / Andreas Vogel
Neuruppin. Nun ist es offiziell. Der Kreiswahlausschuss hat gestern die fünf Bewerber für den Landratsposten bestätigt. Neben Amtsinhaber Ralf Reinhardt
(SPD) stehen Sven Deter (CDU), Christian Scherkenbach (Linke), Hans-Georg Rieger (BVB/Freie Wähler) und Petra Hentschel (AfD) am 22. April zur Wahl. Die Briefwahl soll ab Anfang April möglich sein. av
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21.02.2018 | Prignitz-Express 21.2.2018
WITTSTOCK/DOSSE Der Bundestagsabgeordnete für den Nordwesten Brandenburgs, Sebastian Steineke, und der stellvertretende Vorsitzende
des Kreistags Ostprignitz-Ruppin, Sven Deter, besuchten die kreiseigenen
Museen Alte Bischofsburg in Wittstock. Die Kreistagsabgeordneten
wollten sich durch einen Rundgang und ein Gespräch mit der Leiterin Antje
Zeiger über aktuelle Projekte informieren. Antje Zeiger zog zunächst eine positive Bilanz, was die Besucherzahlen angehe. So kommen Schülergruppen
nicht nur aus der Region oder aus Brandenburg, sondern auch aus benachbarten Bundesländern. Unter den erwachsenen Besuchern sind regelmäßig Gäste aus ganz Deutschland und Europa. „Dies zeigt, dass das Museum ein Leuchtturm für die Ostprignitz ist,“ betonte Steineke lobend. Im Anschluss präsentierte Zeiger den Abgeordneten das diesjährige Programm, das vor allem auf den Ausbruch des 30-jährigen Kriegs vor 400 Jahren
ausgerichtet ist. Viele interessante Vorträge und Veranstaltungen finden sich hier über das ganze Jahr verteilt. „Ein Besuch im Wittstocker Museum lohnt sich immer,“ sind Steineke und Deter abschließend überzeugt.

21.02.2018 | Märker 21.2.2018
Wittstock. (mae) Der Prignitz-Ruppiner Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke (CDU) und Ostprignitz-Ruppins CDU Landratskandidat Sven Deter
haben am vergangenen Mittwoch die kreiseigenen Museen in der Alten Bischofsburg von Wittstock besucht. Sie wurden von der Leiterin der Einrichtung, Antje Zeiger, durch die Ausstellungsräume geführt. Zeiger zog
dabei eine positive Bilanz zu den Besucherzahlen: Schülergruppen nicht nur aus der Region oder aus Brandenburg, sondern auch aus benachbarten Bundesländern kommen dorthin, zudem Besucher aus ganz Deutschland
und sogar aus Europa. Sie verwies zudem auf das umfassende Programm zum Beginn des Dreißigjährigen Krieges, das für dieses Jahr geplant ist Vor
genau 400 Jahren brach er aus. Wittstock war einer der bedeutendsten
Schlachtenorte und erinnert deshalb besonders an diese Zeit.

21.02.2018 | Wochenspiegel OPR 21.2.2018

17.02.2018 | MAZ - Ruppiner Tageblatt 17.2.2018 / Andreas Vogel
Neuruppin. In Neustadt geht die Angst um, die Angst um das Sterben auf Raten der vier Förderschulklassen an der Grundschule. Seit 1993 werden in Neustadt Mädchen und Jungen unterrichtet, die Probleme bei ihrer geistigen Entwicklung zeigen. Ähnliche Schulen gibt es in Neuruppin und Wittstock. Doch während deren Zukunft sicher scheint, sieht es für die Neustädter
Förderschulklassen düster aus. Grund: Die Einrichtung müsste dringend saniert und erweitert werden. Denn die Räume waren ursprünglich für maximal 24 Schüler vorgesehen – derzeit werden dort jedoch 35 Mädchen und Jungen unterrichtet. Das Amt Neustadt als Träger der Grundschule will diese zwar jetzt sanieren, doch für die Räume der Förderschulklassen bekommt das Amt keine Zuschüsse: Eine derartige Integration von Förderschulklassen in Grundschulen ist im Dschungel der Vorschriften im Land nicht vorgesehen – trotz der ständigen Ermahnungen, Kinder mit Defiziten möglichst in den normalen Alltag zu integrieren. Das Amt Neustadt hat deshalb beschlossen, die Trägerschaft für die vier Förderschulklassen zum August 2018 an den Landkreis abzugeben. Eigentlich soll sich dadurch für die Schüler nichts ändern. Sie werden weiterhin in Neustadt beschult, allerdings wird es wegen des Platzmangels keine neuen Einschulungen geben. Stattdessen werden
Mädchen und Jungen aus dem Altkreis Kyritz, für die eine derartige
Förderschule vorgesehen ist, in Wittstock und Neuruppin unterrichtet werden müssen. Das stößt auf Ablehnung. „Die langen Fahrwege sind gerade für die jüngsten Schüler nicht günstig“, sagte Karsten Mohnke, sachkundiger Einwohner aus Flecken Zechlin, am Donnerstag beim Bildungsausschuss des Kreistages. CDU-Abgeordneter Sebastian Steineke sieht die Gefahr eines
Sterbens auf Raten der Förderschulklassen in Neustadt, wenn dort nicht mehr eingeschult wird. Deshalb sollte der Kreistag beschließen, dass alle drei Standorte erhalten bleiben, sagte Wolfgang Freese (Bündnisgrüne). Diesem Vorschlag stimmte der Ausschuss zur Erleichterung der gut einem Dutzend Eltern zu, die aufmerksam die Sitzung verfolgten. Ihre Angst, dass in Neustadt nur noch eine begrenzte Zeit Förderschulklassen existieren werden, ist mit einem solchen Beschluss aber nicht ausgeräumt. Denn der Landkreis will die Förderschulen in Wittstock und Neuruppin – die Mosaikschule und die Schule am Kastaniensteg – erweitern. Dort gibt es ähnliche Engpässe wie in Neustadt, jedoch sind die Verhältnisse aus Behördensicht weniger kompliziert: Es sind separate Förderschulen, für die der Kreis zudem seit Jahren der Träger ist. Die Angst der Eltern und Lokalpolitiker wird befördert, weil die vier Neustädter Klassen künftig zur Neuruppiner Förderschule als eine Art Außenstelle gehören werden, und zwar mit dem Übergang zum Kreis als Träger. Die bange Frage ist deshalb, ob der Landkreis den Standort in Neustadt wirklich festhalten wird. Immerhin soll die Kapazität an der Wittstocker Mosaikschule von 67 auf 80 Schüler und die der Kastanienschule in Neuruppin von 80 auf 120 Schüler erhöht werden. In Wittstock soll bis zum Jahr 2020 ein Anbau an der Mosaikschule entstehen; die Schule am Kastaniensteg in Neuruppin soll bereits ab dem nächsten Jahr das einstige
LEB-Gebäude an der Alt Ruppiner Allee nutzen können, das zuvor nur noch etwas umgebaut werden muss. Katrin Wind, die Leiterin der Förderschule am Kastaniensteg, zeigte sich begeistert von den Plänen. Verfügt doch das LEB-Gebäude, das der Kreis eigentlich erworben hatte, um dort Flüchtlinge
unterbringen zu können, sogar über einen Fahrstuhl. „Das ist eine tolle Sache“, so Wind. Amtsleiterin Anke Somschor versuchte indes vergeblich die Angst zu zerstreuen, dass die Erweiterungen in Wittstock und Neuruppin
automatisch das Aus für den Standort Neustadt bedeuten. Denn eine Garantie dafür, dass alle jetzigen Schüler in Neustadt auch dort bis 2027 ihre Schulausbildung beenden können werden, konnte Somschor nicht geben.

16.02.2018 | MAZ - Kyritzer Tageblatt 16.2.2018 / André Reichel
Ralf Reinhardts Herausforderer Sven Deter ist in Kyritz noch relativ unbekannt – das wollte er nun ändern
Kyritz. Der Landwirt Sven Deter aus Wulkow bei Neuruppin ist einer von zwei Herausforderern des Landrates Ralf Reinhardt (SPD) bei der Landratswahl am 22. April. In Kyritz ist der CDU-Mann noch relativ unbekannt. Das wollte Deter
nun ändern und folgte am Dienstag der Einladung des CDU-Ortsverbandes zum Stammtisch in der Knatterstadt. Der 43-jährige Landwirt ist auch Chef des Kreisbauernverbandes in Ostprignitz-Ruppin und einer der Stellvertreter des Kreistages in Neuruppin. Der CDU-Ortsverband sei nun neugierig gewesen,
Deter persönlich kennenzulernen, erklärte Hartmut Thies zu Beginn der Stammtischrunde, die diesmal mit weit über 20 Teilnehmern besonders gut besucht war. Ein paar Minuten mussten sich die Gäste jedoch gedulden, denn
Deter schaute noch kurz bei der zeitgleich im Rathaus gegenüber stattfindenden Hauptausschusssitzung vorbei, um sich dort vorzustellen. Bei der Kyritzer CDU berichtete der 43-jährige vierfache Vater einiges aus einem
persönlichen und politischen Werdegang. Deter machte 1993 sein Abitur, danach eine Fleischerlehre und absolvierte anschließend ein Studium. Als
frisch gebackener Diplom-Agraringenieur kehrte Sven Deter im Jahr 2000 in seine Heimat nach Wulkow zurück. Anfangs arbeitete er im Landwirtschaftsbetrieb seines Bruders. Seit 2005 führt Deter einen eigenen Agrarbetrieb und seit 2007 ist er Chef beim Kreisbauernverband und dort
kürzlich erst wiedergewählt worden. Kommunalpolitisch engeagiert sich Deter seit 2003 als Stadtverordneter und Kreistagsabgeordneter und später als Ortsvorsteher seines Heimatdorfes Wulkow. Um sich vor Überlastung zu schützen ist Sven Deter im Juli vergangenen Jahres zwar als Stadtverordneter zurückgetreten, doch die Ambitionen, neuer Landrat zu werden sind sehr groß. Die CDU-Mitglieder wollten von Sven Deter wissen, was man von ihm im Falle seines Wahlsieges zu erwarten habe. „Ich würde mich bemühen, das Verhältnis zum Kreis Prignitz zu verbessern, die Position unseres Kreises im
Land stärken, mich für Sportvereine und Einrichtungen des Kreises, wie Kitas und Schulen einsetzten, also auch für das Kyritzer Gymnasium.“, sagte Sven Deter.
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16.02.2018 | MAZ - Ruppiner Tageblatt 16.2.2018 / Reyk Grunow
Bewerbungsschluss für Wahl am 22. April war Donnerstag 12Uhr
Neuruppin. Zur Wahl des Landrates für den Kreis Ostprignitz-Ruppin am 22. April gehen aller Voraussicht nach fünf Kandidaten ins Rennen. Bis gestern konnte sich jeder bei Kreiswahlleiter Dietmar Tripke melden, der sich um das Amt bewirbt. Neben den schon bekannten drei Kandidaten von SPD, CDU und
Die Linke gingen kurz vor Schluss noch zwei weitere Bewerbungen ein. Der Rheinsberger Rechtsanwalt und Kreistagsabgeordnete Hans-Georg Rieger ist Kandidat der Wählervereinigung „BVB/Freie Wähler – gemeinsam für Ostprignitz-Ruppin“. Unter diesem Namen haben sich sieben Wählergruppen
mit der Vereinigung BVB/Freie Wähler zusammengetan und einen gemeinsamen Kandidaten aufgestellt. Auch die Alternative für Deutschland (AfD) stellt eine Kandidatin für das Amt: Für sie geht Petra Hentschel ins Rennen, seit wenigen Wochen Kreisvorsitzende des Partei. Amtsinhaber Ralf Reinhardt kandidiert am 22. April erneut; er wurde von der SPD zum zweiten
Mal für das Amt des Chefs der Kreisverwaltung in Neuruppin nominiert. Die CDU hat den Wulkower Landwirt und Kreistagsabgeordneten Sven Deter
aufgestellt. Kandidat für die Partei Die Linke ist Christian Scherkenbach, Arzt, Betriebsrat und stellvertretender Aufsichtsratschef an den Ruppiner Kliniken in
Neuruppin. Am kommenden Dienstag, 20. Februar, tagt der Kreiswahlausschuss ab 17 Uhr in der Kreisverwaltung an der Virchowstraße
14–16 in Neuruppin. Der Ausschuss prüft alle Bewerbungen und entscheidet, ob es gegen Kandidaten Einwände gibt. Die Landratswahl findet am 22. April statt. Neuer Landrat kann nur werden, wer mehr als 50 Prozent der Stimmen erhält. Erreicht das keiner der fünf Kandidaten, dann kommt es am 6. Mai zu einer Stichwahl. Um gewählt zu sein, braucht ein Bewerber nicht nur die Mehrheit aller Stimmen. Das müssen auch noch mindestens 15 Prozent der rund 85 000 Wahlberechtigten sein. „Wir hoffen natürlich auf eine hohe Wahlbeteiligung“, sagt Tripke; schon drei Wochen vor der eigentliche Abstimmung, also ab Ostern, ist die Briefwahl möglich. In der Vergangenheit
scheiterten landesweit aber oft Direktwahlen zum Landrat an dieser 15-Prozent-Grenze. Wird sie nicht erreicht, dann entscheidet am Ende der
Kreistag. gru
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16.02.2018 | Ruppiner Anzeiger 16.2.2018 / Christian Schönberg
Auch BVB/Freie Wähler und AfD dabei
Ostprignitz-Ruppin. BVB/Freie Wähler und AfD schalten sich mit eigenen Bewerbern in die Landratswahl mit ein. Damit wird das Ringen um den höchsten Posten im Landkreis Ostprignitz-Ruppin zu einem Fünfkampf. Am Mittwoch hat der Rheinsberger Rechtsanwalt Hans-Georg Rieger die Bewerbungsunterlagen für die Listenvereinigung „BVB/Freie Wähler – Gemeinsam für Ostprignitz-Ruppin!“ bei der Wahlbehörde abgegeben. Der
59-Jährige stammt aus Baden-Württemberg. Er ist derzeit eines der beiden Kreistagsfraktionsmitglieder von BVB/Freie Wähler und langjähriges Mitglied der Rheinsberger Stadtverordnetenversammlung. Die AfD geht mit ihrer Kreisverbandschefin Petra Hentschel ins Rennen. Sie wurde am Dienstag bei einer Mitgliederversammlung in Neuruppin mit einfacher Mehrheit nominiert. Die Rechtsanwaltsfachangestellte stammt aus Güstrow und lebt seit 1990 in Neuruppin. Sie ist 2016 in die Partei eingetreten und seit Oktober die Vorsitzende des Kreisverbands. Ihr Wahlvorschlag ging am Donnerstag kurz vor Ablauf der Frist in der Wahlbehörde des Landkreises Ostprignitz-Ruppin ein. Hentschel ist die einzige Frau im Kandidaten-Quintett. Bereits im Dezember hat die SPD Amtsinhaber Ralf Reinhardt nominiert. Am 16. Januar
entschied sich dann die CDU für den stellvertretenden Kreistagspräsidenten
Sven Deter. Die Linke hat vor einer Woche den parteilosen Betriebsratsvorsitzenden der Ruppiner Kliniken, Christian Scherkenbach, als ihren Kandidaten einstimmig gewählt. Der Landrat wird am 22. April von den Ostprignitz-Ruppinern gewählt, weil die Amtszeit von Ralf Reinhardt am 31. Juli ausläuft. Sollte keiner der nun fünf Kandidaten in gut neun Wochen die Mehrheit bei der Abstimmung erhalten, kommt es 14 Tage später zu einer Stichwahl zwischen den zwei Bewerbern mit den meisten Stimmen. Wer dann am 6. Mai gewählt sein will, muss allerdings auch die Stimmen von 15 Prozent aller Wahlberechtigen erhalten haben. Die einfache Mehrheit allein reicht nicht. Erreicht kein Kandidat diesen auch Quorum genannten Wahlberechtigten-Anteil, schreibt der Kreistag die Stelle aus und entscheidet parlamentarisch
darüber, wer Chef der Kreisverwaltung wird. Dieses Verfahren kam auch vor
acht Jahren bei der bislang letzten Landratswahl zum Zuge. Ralf Reinhardt (seinerzeit noch parteilos) hatte bei der Stichwahl am 24. Januar 2010 zwar 11 580 Stimmen geholt und damit 228 mehr als Egmont Hamelow (CDU). Bei 88 805 Wahlberechtigten erreichte er damit aber nur ein Quorum von 13 Prozent. Vom Kreistag wurde er dann mit 26 gegen 22 Stimmen mehrheitlich gewählt.
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