Am 22. April ist Landratswahl in OPR! Ihre Stimme für SVEN DETER!
Presse
18.04.2018 | MAZ - Kyritzer Tageblatt 18.4.2018 / Alexander Beckmann
Neustadt will Widerspruch gegen die Landesentwicklungsplanung einlegen: Der aktuelle Entwurf benachteilige ganz klar kleinere Kommunen und Ämter
Neustadt. Die Stadt Neustadt legt gegen den aktuellen Entwurf des
Landesentwicklungsplanes Berlin-Brandenburg in wesentlichen Punkten Widerspruch ein. Bei seiner Sitzung am Montag verständigte sich der Hauptausschuss der Stadtverordneten auf eine entsprechende Stellungnahme. Im Vorfeld hatte auf Einladung der Neustädter CDU-Fraktion der CDU-Landtagsabgeordnete Henryk Wichmann aus Lychen mit
Stadtverordneten über den Stand der Landesentwicklungsplanung diskutiert. Er ist stellvertretender Vorsitzender der Enquetekommission „Zukunft der ländlichen Regionen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels“ des Landtages. Wichmann unterstützte die Neustädter in ihren Vorbehalten. Gleich zur Einleitung nannte Bürgermeister Karl Tedsen (CDU) den Wohnungsbau als einen Schwerpunkt. Der Planentwurf sieht nämlich deutliche Einschränkungen bei der Erschließung neuer Wohnbauflächen in kleineren Kommunen vor. Und zu denen wird auch Neustadt gezählt. „Die Einwohnerzahl spiegelt ja nicht das wider, was wir als Kommune alles vorhalten“, wandte Karl Tedsen dagegen ein. „Wir sind das Einfallstor für den Amtsbereich und das Kleeblatt.“ Ute König (SPD) bekräftigte das: „Unsere Amtsstruktur findet sich in dem Entwurf nicht wieder. Wir sind ja mehr als nur ein Ort mit 3700 Einwohnern.“ Auch Sigrid Nau (CDU) forderte: „Es muss eine Regelung für die Ämter geben.“ Die sollten
den Großgemeinden gleichgestellt sein. So oder so widerspreche die Beschränkung des Wohnungsbaus auf ausgewählte Zentren der Realität,
betonte Karl Tedsen: „Es zieht die jungen Familien aus Berlin raus.“ Gerade auch die Region um Neustadt sei angesichts ihrer guten Verkehrsanbindung
für Großstädter zunehmend attraktiv. Amtsdirektor Dieter Fuchs bestätigte das: „Die Bevölkerungszahl im Amt ist im letzten Jahr um etwa 50 gewachsen
– aufgrund der Zuzüge.“ Schon das stelle die Prognosen in Zweifel, die dem Planentwurf zugrunde liegen. Die Geschäftsführerin der Neustädter Gestüte Regine Ebert stellte fest: „Die Frage der Bebauung ist für mich auch eine Frage der Fachkräftesicherung.“ Junge Fachleute wollten eben vernünftig wohnen. Man könne ja nicht die Alten an die Luft setzen, um Platz für Zuzügler zu schaffen. Die Stadtverordneten in der Runde waren sich einig: Neustadt hält mit Einrichtungen wie der Schule, den Kitas, Freizeiteinrichtungen,
Arztpraxen, dem Gestüt, dem Verkehrsknotenpunkt rund um den Bahnhof und anderem deutlich mehr bereit als eine x-beliebige Landgemeinde. Das müsse auch im Landesentwicklungsplan Berücksichtigung finden. Und: „Man muss
immer wieder betonen, dass die Finanzierung nicht gesichert ist, um all diese Dinge vorzuhalten“, betonte beispielsweise Edmund Bublitz (CDU). Neustadt fordert in seiner Stellungnahme, dass im Landesentwicklungsplan zu den Kategorien „Metropole“, „Oberzentrum“ und „Mittelzentrum“ auch das „Grundzentrum“ wieder eingeführt wird. Als solches war Neustadt bis 2008
eingestuft, als die Kategorie ersatzlos gestrichen wurde. Landespolitiker Henryk Wichmann gab den Neustädtern Recht: „Dieser Landesentwicklungsplan fördert eigentlich nur die erste Reihe rund um Berlin.“ Der ländliche Raum werde praktisch aufgegeben. Dabei sei gerade dort in jüngster Zeit eine positive Entwicklung zu beobachten – auch durch den Zuzug
aus den Ballungsgebieten. Wichmann kritisierte zudem, dass der in seinen Vorgaben verbindliche Plan nur vom Kabinett verabschiedet werden soll und nicht vom Parlament: „Das ist ein Demokratiedefizit, das 2018 eigentlich nicht mehr sein kann.“ Er forderte: „Wir müssen politisch so großen Druck machen,
dass die Landesregierung einlenken muss.“
weiter

18.04.2018 | MAZ - Ruppiner Tageblatt 18.4.2018
Rheinsberg. Mit dieser Frage gegen Ende der Runde hatten die vier Landratskandidaten nicht gerechnet. Mehr als zwei Stunden hatten Amtsinhaber Ralf Reinhardt (SPD) sowie Sven Deter (CDU), Christian
Scherkenbach (parteilos, unterstützt von den Linken) und Hans-Georg Rieger
(BVB-Freie Wähler) im Rheinsberger Jugendclub Pavillon versucht zu erklären, wofür sie eigentlich stehen und welche Projekte sie anpacken wollen, wenn sie am Sonntag, 22. April, zum Landrat gewählt werden. Die Rede war von besserer Bildung, besseren Verkehrsanbindungen, besseren Beziehungen
zum Nachbarkreis Prignitz – und natürlich wurde auch kurz über den bisherigen Lebensweg der Kandidaten gesprochen. Doch das reichte den Moderatoren des Nachmittags, Eva Luise Schulze (20) und Merlin-Vilhelm Gerndt (19), nicht aus. Sie wollten auch noch etwas von den persönlichen
Vorlieben der Bewerber erfahren und dabei zugleich Unterschiede zwischen ihnen deutlich machen. Also sollten die Kandidaten verraten, wer ihre Lieblingsschauspielerin in Hollywood ist. Für Scherkenbach, der wie aus der Pistole geschossen Meryl Streep nannte, und Reinhardt, der für Julia Roberts
schwärmt, fiel die Antwort nicht schwer. Etwas überlegen mussten indes Rieger und Deter. Der CDU Mann bekannte schließlich, Fan von Whitney Houston zu sein, während der BVB-Freie-Wähler-Kandidat die Schauspielerin
Stana Katic nannte, die die Ermittlerin Kate Beckett in der Krimi-Reihe „Castle“ spielt. Mit diesem Bekenntnis war die Runde der vier Kandidaten in Rheinsberg allerdings noch nicht beendet. Weil mit dem Gespräch, das fast drei Stunden dauerte, auch Jugendliche ermuntert werden sollten, am Sonntag zur Wahl zu gehen, sollten die Bewerber zum Schluss preis geben, welchen
Kandidaten sie eigentlich wählen würden, wenn sie nicht selbst ihren Hut in den Ring geworfen hätten. CDU Politiker Deter sprach sich für Scherkenbach aus, dieser für Deter – um für neuen Wind in der Kreisverwaltung zu sorgen,
wie beide sagten. Auch Rieger würde Scherkenbach wählen, nur Amtsinhaber
Reinhardt kniff bei dieser Frage und sprach davon, dass er alle drei Kandidaten (Deter, Rieger, Scherkenbach) wählen würde – weil sich diese für die Zukunft des Landkreises Ostprignitz-Ruppin engagieren.
Quelle: Sven Deter  

18.04.2018 | MAZ - Dosse-Kurier 18.4.2018 / Christamaria Ruch
Wittstock. Die fünf Kandidaten für die Landratswahl am kommenden Sonntag, 22. April, stellten sich am Montagabend in der Heiliggeistkirche in Wittstock den Fragen aus dem Kirchenkreis Wittstock-Ruppin. Dabei standen die Rolle der Religionsgemeinschaften, speziell die Evangelische Kirche in der Gesellschaft, Bildung und die Willkommenskultur für Geflüchtete im Vordergrund. Superintendent Matthias Puppe und Pfarrerin Christiane Schulz moderierten die zweistündige Veranstaltung in der gut gefüllten Kirche. Auch Jungwähler saßen im Publikum. Bereits bei der Landratswahl vor acht Jahren gab es an derselben Stelle eine ähnliche Veranstaltung. Nach der Podiumsdiskussion stellten sich die Kandidaten im zweiten Teil den Fragen aus dem Publikum. Amtsinhaber Ralf Reinhardt (SPD), Sven Deter (CDU), Christian Scherkenbach (parteilos, unterstützt von der Linken), Hans-Georg Rieger (BVB/Freie Wähler) und Petra Hentschel (AfD) stellten zunächst sich
und ihre Positionen vor. „Welche Rolle spielt die Kirche in der Gesellschaft?“, so Puppe. Ralf Reinhardt kann sich die „Kirche nicht aus dem Alltag wegdenken, denn sie geht Problemen auf den Grund. Bei der Arbeit mit Flüchtlingen ist die Kirche ein wichtiger Partner“. Für Hans-Georg Rieger ist
„das gesamtgesellschaftliche Engagement der Kirche wertvoll.“ Christian
Scherkenbach sieht „eine verbindende Form zwischen Kirche und Gesellschaft.“ „Kirche stärkt den Gemeinschaftssinn“, sagt Petra Hentschel. Und Sven Deter stellt fest: „Kirchen sind Orte der Begegnung, und Kirche ist im gesamten Leben wichtig.“ Bei der Frage, wie der Landkreis im Bereich Denkmalschutz die Herausforderungen in einem konstruktiven Miteinander mit der Kirche meistert, gingen die Meinungen der Kandidaten auseinander. Amtsinhaber Ralf Reinhardt sieht, dass „der Denkmalschutz gemeinsam mit Bund, Land und Stiftungen Kirchen saniert.“ Scherkenbach sagte
unmissverständlich, dass „der Denkmalschutz kleingeistig ist, nein, er ist vorschriftsmäßig“, und erntete dafür Lacher aus dem Publikum. Während für Petra Hentschel „Denkmalschutz wichtig ist“, sagte Sven Deter: „Entscheidungen des Denkmalschutzes lösen auch Kopfschütteln aus und zeigen, wie unterschiedlich das alles interpretiert wird.“ Hans-Georg Rieger sagte: „Die Denkmalbehörde kann nicht alles.“ Beim Thema Flüchtlinge ging
Christiane Schulz konkreter vor und stellte vier Fragen. Dies führte zunächst
zu längeren Antworten als den vorher festgelegten drei Minuten Redezeit. Schulz trug Eindrücke von Migranten vor, dass die Willkommenskultur ab- und Diskriminierung zunehme. Der Mangel an Wohnraum in attraktiven Orten,
Arbeitslosigkeit und die Arbeitsmöglichkeiten in der Verwaltung sowie deren Hürden wegen der „Verregelung“, also der Gesetze, waren für Schulz ebenfalls von Interesse. Hans-Georg Rieger fordert „deutliche Worte bei Regelverstößen“.. Sven Deter meint, dass „Toleranz vorgelebt werden muss.“ Reinhardt geht davon aus, „dass Wohnungen selten auf dem Land angemietet
werden, weil die weitere Infrastruktur fehlt.“ Christian Scherkenbach zitierte ein Modell aus den Ruppiner Kliniken. Dort gab es eine Modellklasse, in der die Flüchtlinge an die Ausbildungsanforderungen herangeführt werden.“ Petra Hentschel sprach sich dafür aus, dass „Flüchtlinge vor Ort in ihren Ländern
unterstützt werden.“ Schulen in freier Trägerschaft finden vor allem bei Deter, Reinhardt und Rieger Rückhalt. Bei den Fragen aus dem Publikum stand die Mobilität für Jugendliche, mehr Mittel im Jugendhilfeplan und Kitas in freier Trägerschaft im Gespräch. Auch der Wunsch nach mehr Bürgerbeteiligung und Teilhabe wurde geäußert. „Wenn Geld vom Himmel regnet, sind wir zu allem bereit, es gibt Themen, die ich mir nicht getraut habe, dem Kreistag vorzulegen, weil das politische Risiko vom Kreistag getragen wird“, so Ralf Reinhardt mit Blick auf kostenfreie Tickets für Schüler und Jugendliche im Nahverkehr.
Quelle: Sven Deter  

18.04.2018 | Ruppiner Anzeiger 18.4.2018
Lindow. Die CDU Lindow stellt heute einen Infostand auf dem Markt auf. Von 15.30 bis 17 Uhr sind dann Landratskandidat Sven Deter und Bürgermeisterin
Heidrun Otto vor Ort und stehen den Bürgern für Gespräche zur Verfügung.
Quelle: Sven Deter  

17.04.2018 | MAZ - Ruppiner Tageblatt 17.4.2018
Rheinsberg. Zum nächsten Heimatgespräch lädt die CDU von
Ostprignitz-Ruppin am morgigen Mittwoch in Rheinsberg ein. Landratskandidat
Sven Deter stellt sich ab 18 Uhr im Restaurant „Zum Jungen Fritz“, Schlossstraße 8, vor. Auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke und der CDU-Landtagsabgeordnete Jan Redmann werden vor Ort sein. Am kommenden Sonntag wird in Ostprignitz-Ruppin ein neuer Landrat gewählt.
Quelle: Sven Deter  

17.04.2018 | Ruppiner Anzeiger 17.4.2018
Rheinsberg. Die CDU lädt ins Gasthaus „Zum Jungen Fritz“ nach Rheinsberg ein. Unter anderem will Landratskandidat Sven Deter seine politischen Ziele erläutern. Beginn ist morgen Abend um 18 Uhr.
Quelle: Sven Deter  

17.04.2018 | MAZ - Ruppiner Tageblatt 17.4.2018 / Andreas Vogel
Neuruppin. Darf sich die Fontanestadt Hoffnung machen, doch noch Standort einer Bundesbehörde zu werden, vielleicht der der Bundesautobahngesellschaft, die die Maut-Einnahmen kontrollieren soll?
Landrat Ralf Reinhardt (SPD) will sich jedenfalls dafür einsetzen. Reinhardt verwies bei einer Gesprächsrunde mit vier von fünf Landratskandidaten am Sonnabend im Rheinsberger Jugendclub Pavillon darauf, dass der sogenannte Ostbeauftragte der neuen Bundesregierung, Christian Hirte (CDU) aus Thüringen, gerade erst betont hat, dass neue Bundesbehörden vor allem in den neuen Bundesländern angesiedelt werden sollten. Diese Worte kennt Neuruppin seit Jahren – gebracht haben sie für die Stadt jedoch bisher nichts. Dabei hatte sich Neuruppin sogar schon einmal als Standort für eine Außenstelle des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) gegen die Messestadt Leipzig durchgesetzt. Das war 2005, doch gebaut wurde die
Außenstelle für 70 Mitarbeiter, die prüfen, wie sicher Lebens- und Futtermittel,
Spielzeug und Kosmetika sind, weder in der Fontane- noch in der Messestadt, sondern in der Hauptstadt Berlin. „Wir haben noch eine Rechnung mit dem Bund offen“, sagte gestern Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde. Soll heißen: Neuruppin will nicht locker lassen, damit in der Fontanestadt eine Bundesbehörde oder wenigstens die Außenstelle einer Bundesbehörde angesiedelt wird. „Wir haben genügend Platz für Räumlichkeiten“, so Golde.
Seinerzeit hatten sich sowohl die schwarz-gelbe als auch die rot-grüne
Bundesregierung mehr oder weniger deutlich für die Fontanestadt als Standort für eine Außenstelle des Bundesinstituts für Risikobewertung ausgesprochen. Sogar ein Standort war damals schon ausgeguckt: Erst war von der Panzerkaserne in der Nähe des Oberstufenzentrums die Rede, später von
einem Neubau am Bahnhof Neuruppin-West auf der grünen Wiese. Weil das Versprechen zum Ansiedeln der Außenstelle nicht gehalten wurde, hatten Vertreter der CDU-CSU-Bundestagsfraktion später zwar erklärt, Neuruppin
nicht hängen lassen zu wollen. Aber effektiv getan hat sich bislang nichts
– und es ist auch unklar, ob die Stadt diesmal mehr Glück haben wird mit
ihrem Wunsch. „Die Autobahngesellschaft ist noch nicht einmal gegründet“, sagte gestern der Neuruppiner CDU Bundestagsabgeordnete Sebastian
Steineke. Außerdem sei noch unklar, wie groß diese Behörde werden soll und welche Voraussetzungen ein Standort dafür erfüllen müsste. Steineke riet deshalb zur Vorsicht. Zugleich versicherte er, dass sich die ostdeutschen Bundestagsabgeordneten darüber einig seien, dass neue Bundesbehörden vorrangig im Osten Deutschlands angesiedelt werden. Das hilft im Zweifel nicht viel: Die Abgeordneten aus den alten Bundesländern sind klar in der
Überzahl. Gleichwohl wird auch Kirsten Tackmann (Linke) aus Tornow bei
Kyritz nicht müde, den Bund zu ermahnen. Dieser habe gegenüber Ostprignitz-Ruppin sogar eine Art „Bringeschuld“, so Tackmann.
Schließlich sei die Region durch den Bund geschwächt worden sei, weil
die rund 50 Mitarbeiter des Friedrich-Loeffler-Instituts in Wusterhausen, die dort seit 1982 nach den Ursachen von Tierseuchen forschten, Ende 2013 in einen Neubau auf der Ostseeinsel Riems umziehen mussten (die MAZ berichtete). „Dafür wurde der Region ein Ausgleich versprochen, der bis heute
nicht erbracht wurde“, so Tackmann. Die Politikerin geht aber nicht davon aus, dass es so schnell eine Entscheidung zum Standort der Autobahngesellschaft geben wird. Denn erst einmal müssten die Haushaltsverhandlungen dazu beginnen. Hinzu kommt, dass immer noch nicht klar ist, wie groß die Behörde
eigentlich werden soll. Klar sei, dass die Strukturen gebündelt und keiner der Beschäftigten, die sich jetzt bei den Ländern um die Autobahnverwaltung
kümmern, gegen seinen Willen versetzt werden soll, sagte ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums in Berlin. Diese Vorgaben sprechen eher dagegen, dass die Behörde in Neuruppin angesiedelt wird statt in einer Großstadt. CDU-Mann Steineke glaubt dennoch an eine Chance für die Fontanestadt. Denn der Bund wolle in naher Zukunft noch eine oder zwei
weitere Behörden schaffen, so der Abgeordnete, ohne Details verraten zu wollen. Nur so viel: Demnach geht es in dem einen Fall darum, wie die Sicherheit von Informationstechnik (IT) auch in Zeiten, in denen Hacker nahezu täglich für neue Schlagzeilen sorgen, gewährleistet werden kann. Steineke will, sollten sich diese Pläne bestätigen, dann auf jeden Fall den Hut für Neuruppin als Standort in den Ring werfen. Doch auch für dieses Projekt gilt: Vorsicht vor zu großen Hoffnungen.

16.04.2018 | Ruppiner Anzeiger 16.4.2018
Neustadt/Rheinsberg. Die CDU lädt zu zwei weiteren ihrer Heimatgespräche
ein. So sind Landratskandidat Sven Deter, Bundestagsmitglied Sebastian Steineke und Landtagsmitglied Jan Redmann am Mittwoch, 18. April, im Rheinsberger Gasthaus „Zum jungen Fritz“ anzutreffen. Beginn dort ist um 18 Uhr. Einen Tag darauf, 18. April, wird Deter in Olafs Werkstatt in Neustadt mit Einwohnern ins Gespräch kommen. Hauptthema dann ist unter anderem die Bahnanbindung. Deshalb ist auch der CDU Verkehrsexperte Rainer Genilke vor Ort dabei. Beginn ist um 18 Uhr.

16.04.2018 | MAZ - Kyritzer Tageblatt 16.4.2018 / Matthias Anke
Neustadt. „Von Politikverdrossenheit bei jungen Menschen kann hier keine Rede sein“, sagte am Freitagnachmittag Christian Tatje, Lehrer für Politik und Geschichte an der Neustädter Homburg-Schule, mit Blick auf gut 150 Schüler ab der 10. Klasse. Sie bildeten das Publikum einer Interviewrunde mit den
Kandidaten zur bevorstehenden Landratswahl im Kreis Ostprignitz-Ruppin. In den vergangenen Wochen beschäftigten sich die Schüler intensiv damit, schließlich sind sie Erstwähler, können ab einem Alter von 16 Jahren mitentscheiden. Bis auf Petra Hentschel von der AfD folgten die Kandidaten der Einladung. Zunächst sollten sie sich vorstellen: Ralf Reinhardt (41, SPD), seit fast acht Jahren im Amt, „will unbedingt weitermachen“. Es seien Projekte angeschoben worden, die es fortzuführen gelte. Christian Scherkenbach (parteilos, für die Linke) stellte sich als Arzt und Betriebsrat der Ruppiner Kliniken vor, hat sechs Kinder. Sven Deter (43, CDU), Landwirt, hat vier Töchter, die noch zur Schule gehen. Hans-Georg Rieger (BVB/Freie Wähler) nannte sich „Übersiedler aus Baden-Württemberg“, betonte, „Volljurist“ zu sein.
Erste Schülerfrage an Reinhardt: „Warum kannten wir Sie bisher nicht?“ Er verwies auf seine Verwaltung, die vielmehr im Hintergrund für die Bürger arbeite. Wer Zeitung liest, so Reinhardt, könne aber alles mitverfolgen. Deter sagte, dass – falls er Landrat werde – nach acht Jahren alle wissen, wer Landrat ist. Sodann reichten die Themen vom Umweltschutz über die Bahn- und Busverbindungen, das zu sanierende Neustädter Freibad, den Förderschulteil und die sanierungsbedürftige Schule überhaupt. Was jeder für eine bessere Wahlbeteiligung unternimmt? Scherkenbach verwies auf Whatsapp-Gruppen seiner Kinder, Deter auf Bürgergespräche. Auch gewitzte Fragen hatten ihren Platz. Etwa die, wer mit wem „einen trinken“ und über welche Themen sprechen würde: Helene Fischer, Kim Jong Un, Jerome Boateng? Die Zeit verflog. Gut, dass Lehrer Tatje seine Sanduhr stets zur Hand hatte. Und die Freizeit? Scherkenbach punktete in der Pferdestadt, als er sich als Reiter zu erkennen gab, der so den Kopf frei bekomme. Homburg-Schulleiter Ronald Roggelin schloss am Ende die Runde. „Ihr habt jetzt die Wahl“, sagte er mit Blick auf die Schüler und den 22. April.
Quelle: Sven Deter  

16.04.2018 | Ruppiner Anzeiger 16.4.2018 / Holger Rudolph
Rheinsberg. Am Samstagnachmittag stellten sich vier von fünf Landratskandidaten im Rheinsberger Jugendpavillon vor und beantworteten Fragen des Publikums. AfD-Kandidatin Petra Hentschel war nicht eingeladen worden (RA berichtete). Moderiert wurde der zunächst auf zwei Stunden angesetzte Nachmittag, der schließlich drei Stunden dauerte, von den Jugendlichen Eva-Luise Schulze und Merlin Vilhelm Gerndt. 20 Zuhörer nahmen an der Runde mit dem amtierenden Landrat Ralf Reinhardt (SPD) und seinen Herausforderern Sven Deter (CDU), Christian Scherkenbach (parteilos, unterstützt durch Die Linke) und Hans-Georg Rieger (BVB/Freie Wähler) teil.
Warum sieht jeder der Kandidaten gerade sich als den besten künftigen Landrat? Rieger versprach die geistige Führung der Kreisverwaltung, um „Chaos wie derzeit im Amt Temnitz zu vermeiden“. Reinhardt sah sich
hingegen „nicht als Oberbefehlshaber, sondern als Teamplayer“. Scherkenbach lobte seine Erfahrungen als Betriebsratsvorsitzender der Ruppiner Kliniken, deren stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender er ebenfalls ist. Auch sei ihm Ehrlichkeit sehr wichtig. Deter fand, dass er als
Landrat Akzente setzen werde. Der jetzige Landrat hätte nach seiner Meinung gut daran getan, sich schon vor Jahren gegen die inzwischen abgeblasene Kreisgebietsreform einzusetzen. Das Verhältnis zum Nachbar-Landkreis
Prignitz sei nun gestört. Er werde es wieder in Ordnung bringen. Dann konnte das Publikum Fragen stellen. Eine bessere Versorgung mit Linienbussen im Landkreis wurde gefordert. Scherkenbach fand den Wunsch sehr wichtig. Sicher habe die Jugend noch mehr Wünsche. Er werde dafür sorgen, dass auf
Kreisebene ein Jugendparlament als Sprachrohr junger Menschen etabliert wird. Rieger würde mit Nachdruck bei der Nahverkehrsgesellschaft
nachfragen. Reinhardt sah die Sache pragmatisch. Jede Buslinie sei für den Kreis ein Zuschussgeschäft. Wenn sich wie vor ein paar Jahren beim
Rheinsberger Seenbus herausstelle, dass er so gut wie nicht genutzt wird, bleibe nichts übrig, als solche Linien wieder einzustellen. Deter fand es schlecht, dass viele Linien nur während der Schulzeit fahren und in den
Ferien überhaupt nicht verkehren. Er werde auch dann kleine Busse oder solche von privaten Anbietern einsetzen: „Die Menschen wollen Verlässlichkeit.“ Auf dem Gelände der früheren Panzerkaserne in Neuruppin
könnte eine staatliche Hochschule entstehen, empfahl ein Zuhörer. Reinhardt erinnerte daran, dass die bestehende private Medizinische Hochschule demnächst mit hoher Wahrscheinlichkeit vom Land zum Gesundheitscampus
aufgewertet werde, der dann auch öffentliche Gelder erhalten solle. Auf dem Kasernengelände könnte, so Reinhardt, aber endlich eine Bundesbehörde entstehen. Er denke dabei an die Bundes-Autobahngesellschaft, die 2020/21
ins Leben gerufen werden soll. Er wolle sich persönlich dafür stark machen, dass diese Behörde mit einer Vielzahl von Arbeitsplätzen in die Fontanestadt kommt. Deter würde es vorerst ausreichen, wenn die Dächer der alten
Kasernengebäude repariert werden. Rieger sähe auf dem Gelände gern ein Zentrum für regenerative Energien. Streit gab es über die Betreiberschaft von Flüchtlingsunterkünften. Durch eine Bürgerfrage angeregt, warf Mitbewerber Rieger Landrat Reinhardt vor, dass der Kreis bestimmte Betreiber bevorzugt
habe. Reinhardt widersprach sehr deutlich. Die Vorwürfe seien unhaltbar: „Herr Rieger erzählt Quatsch.“ Schließlich brach Moderator Gerndt das Thema ergebnislos ab. Eine Seniorin im Publikum fragte nach, ob der künftige Landrat dafür sorgen könne, dass es in Neuruppin auch weiterhin eine Rheumatologische Praxis gibt. Sie habe erfahren, dass die Doppelpraxis als
Außenstelle der Kliniken demnächst geschlossen wird. Scherkenbach kannte das Problem. Leider habe es Differenzen zwischen den beiden Rheumaärztinnen und der Klinikleitung gegeben. Letztlich sei ihnen gekündigt
worden. Die Praxis solle erhalten bleiben, doch werde es schwer, schnell Nachfolger zu finden, da es kaum Rheumatologen gebe. Reinhardt bestätigte, dass die Stelle schnell wieder besetzt werden soll. Für den Fall, dass es doch länger bis zur Neubesetzung dauert, will sich Scherkenbach als Landrat dafür einsetzen, dass Patienten mit für sie kostenlosen Taxis in die Nachbarkreise zu den dort tätigen Fachärzten gefahren werden. Zum Ende sagte jeder Kandidat, welchen Mitbewerber er zum Landrat wählen würde, falls er sich nicht selbst ankreuzen dürfte. Deter würde Scherkenbach wählen. Reinhardt kniff. Er sagte: „Alle drei. Ich kenne sie als verlässliche Partner.“ Seine Stimme wäre damit ungültig. Rieger würde auch bei Scherkenbach sein Kreuzchen machen. Und Scherkenbach würde sich für Deter entscheiden.
Quelle: Sven Deter  

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