Pressearchiv
16.02.2018 | MAZ - Kyritzer Tageblatt 16.2.2018 / André Reichel
Ralf Reinhardts Herausforderer Sven Deter ist in Kyritz noch relativ unbekannt – das wollte er nun ändern
Kyritz. Der Landwirt Sven Deter aus Wulkow bei Neuruppin ist einer von zwei Herausforderern des Landrates Ralf Reinhardt (SPD) bei der Landratswahl am 22. April. In Kyritz ist der CDU-Mann noch relativ unbekannt. Das wollte Deter
nun ändern und folgte am Dienstag der Einladung des CDU-Ortsverbandes zum Stammtisch in der Knatterstadt. Der 43-jährige Landwirt ist auch Chef des Kreisbauernverbandes in Ostprignitz-Ruppin und einer der Stellvertreter des Kreistages in Neuruppin. Der CDU-Ortsverband sei nun neugierig gewesen,
Deter persönlich kennenzulernen, erklärte Hartmut Thies zu Beginn der Stammtischrunde, die diesmal mit weit über 20 Teilnehmern besonders gut besucht war. Ein paar Minuten mussten sich die Gäste jedoch gedulden, denn
Deter schaute noch kurz bei der zeitgleich im Rathaus gegenüber stattfindenden Hauptausschusssitzung vorbei, um sich dort vorzustellen. Bei der Kyritzer CDU berichtete der 43-jährige vierfache Vater einiges aus einem
persönlichen und politischen Werdegang. Deter machte 1993 sein Abitur, danach eine Fleischerlehre und absolvierte anschließend ein Studium. Als
frisch gebackener Diplom-Agraringenieur kehrte Sven Deter im Jahr 2000 in seine Heimat nach Wulkow zurück. Anfangs arbeitete er im Landwirtschaftsbetrieb seines Bruders. Seit 2005 führt Deter einen eigenen Agrarbetrieb und seit 2007 ist er Chef beim Kreisbauernverband und dort
kürzlich erst wiedergewählt worden. Kommunalpolitisch engeagiert sich Deter seit 2003 als Stadtverordneter und Kreistagsabgeordneter und später als Ortsvorsteher seines Heimatdorfes Wulkow. Um sich vor Überlastung zu schützen ist Sven Deter im Juli vergangenen Jahres zwar als Stadtverordneter zurückgetreten, doch die Ambitionen, neuer Landrat zu werden sind sehr groß. Die CDU-Mitglieder wollten von Sven Deter wissen, was man von ihm im Falle seines Wahlsieges zu erwarten habe. „Ich würde mich bemühen, das Verhältnis zum Kreis Prignitz zu verbessern, die Position unseres Kreises im
Land stärken, mich für Sportvereine und Einrichtungen des Kreises, wie Kitas und Schulen einsetzten, also auch für das Kyritzer Gymnasium.“, sagte Sven Deter.
weiter

16.02.2018 | MAZ - Ruppiner Tageblatt 16.2.2018 / Reyk Grunow
Bewerbungsschluss für Wahl am 22. April war Donnerstag 12Uhr
Neuruppin. Zur Wahl des Landrates für den Kreis Ostprignitz-Ruppin am 22. April gehen aller Voraussicht nach fünf Kandidaten ins Rennen. Bis gestern konnte sich jeder bei Kreiswahlleiter Dietmar Tripke melden, der sich um das Amt bewirbt. Neben den schon bekannten drei Kandidaten von SPD, CDU und
Die Linke gingen kurz vor Schluss noch zwei weitere Bewerbungen ein. Der Rheinsberger Rechtsanwalt und Kreistagsabgeordnete Hans-Georg Rieger ist Kandidat der Wählervereinigung „BVB/Freie Wähler – gemeinsam für Ostprignitz-Ruppin“. Unter diesem Namen haben sich sieben Wählergruppen
mit der Vereinigung BVB/Freie Wähler zusammengetan und einen gemeinsamen Kandidaten aufgestellt. Auch die Alternative für Deutschland (AfD) stellt eine Kandidatin für das Amt: Für sie geht Petra Hentschel ins Rennen, seit wenigen Wochen Kreisvorsitzende des Partei. Amtsinhaber Ralf Reinhardt kandidiert am 22. April erneut; er wurde von der SPD zum zweiten
Mal für das Amt des Chefs der Kreisverwaltung in Neuruppin nominiert. Die CDU hat den Wulkower Landwirt und Kreistagsabgeordneten Sven Deter
aufgestellt. Kandidat für die Partei Die Linke ist Christian Scherkenbach, Arzt, Betriebsrat und stellvertretender Aufsichtsratschef an den Ruppiner Kliniken in
Neuruppin. Am kommenden Dienstag, 20. Februar, tagt der Kreiswahlausschuss ab 17 Uhr in der Kreisverwaltung an der Virchowstraße
14–16 in Neuruppin. Der Ausschuss prüft alle Bewerbungen und entscheidet, ob es gegen Kandidaten Einwände gibt. Die Landratswahl findet am 22. April statt. Neuer Landrat kann nur werden, wer mehr als 50 Prozent der Stimmen erhält. Erreicht das keiner der fünf Kandidaten, dann kommt es am 6. Mai zu einer Stichwahl. Um gewählt zu sein, braucht ein Bewerber nicht nur die Mehrheit aller Stimmen. Das müssen auch noch mindestens 15 Prozent der rund 85 000 Wahlberechtigten sein. „Wir hoffen natürlich auf eine hohe Wahlbeteiligung“, sagt Tripke; schon drei Wochen vor der eigentliche Abstimmung, also ab Ostern, ist die Briefwahl möglich. In der Vergangenheit
scheiterten landesweit aber oft Direktwahlen zum Landrat an dieser 15-Prozent-Grenze. Wird sie nicht erreicht, dann entscheidet am Ende der
Kreistag. gru
weiter

16.02.2018 | Ruppiner Anzeiger 16.2.2018 / Christian Schönberg
Auch BVB/Freie Wähler und AfD dabei
Ostprignitz-Ruppin. BVB/Freie Wähler und AfD schalten sich mit eigenen Bewerbern in die Landratswahl mit ein. Damit wird das Ringen um den höchsten Posten im Landkreis Ostprignitz-Ruppin zu einem Fünfkampf. Am Mittwoch hat der Rheinsberger Rechtsanwalt Hans-Georg Rieger die Bewerbungsunterlagen für die Listenvereinigung „BVB/Freie Wähler – Gemeinsam für Ostprignitz-Ruppin!“ bei der Wahlbehörde abgegeben. Der
59-Jährige stammt aus Baden-Württemberg. Er ist derzeit eines der beiden Kreistagsfraktionsmitglieder von BVB/Freie Wähler und langjähriges Mitglied der Rheinsberger Stadtverordnetenversammlung. Die AfD geht mit ihrer Kreisverbandschefin Petra Hentschel ins Rennen. Sie wurde am Dienstag bei einer Mitgliederversammlung in Neuruppin mit einfacher Mehrheit nominiert. Die Rechtsanwaltsfachangestellte stammt aus Güstrow und lebt seit 1990 in Neuruppin. Sie ist 2016 in die Partei eingetreten und seit Oktober die Vorsitzende des Kreisverbands. Ihr Wahlvorschlag ging am Donnerstag kurz vor Ablauf der Frist in der Wahlbehörde des Landkreises Ostprignitz-Ruppin ein. Hentschel ist die einzige Frau im Kandidaten-Quintett. Bereits im Dezember hat die SPD Amtsinhaber Ralf Reinhardt nominiert. Am 16. Januar
entschied sich dann die CDU für den stellvertretenden Kreistagspräsidenten
Sven Deter. Die Linke hat vor einer Woche den parteilosen Betriebsratsvorsitzenden der Ruppiner Kliniken, Christian Scherkenbach, als ihren Kandidaten einstimmig gewählt. Der Landrat wird am 22. April von den Ostprignitz-Ruppinern gewählt, weil die Amtszeit von Ralf Reinhardt am 31. Juli ausläuft. Sollte keiner der nun fünf Kandidaten in gut neun Wochen die Mehrheit bei der Abstimmung erhalten, kommt es 14 Tage später zu einer Stichwahl zwischen den zwei Bewerbern mit den meisten Stimmen. Wer dann am 6. Mai gewählt sein will, muss allerdings auch die Stimmen von 15 Prozent aller Wahlberechtigen erhalten haben. Die einfache Mehrheit allein reicht nicht. Erreicht kein Kandidat diesen auch Quorum genannten Wahlberechtigten-Anteil, schreibt der Kreistag die Stelle aus und entscheidet parlamentarisch
darüber, wer Chef der Kreisverwaltung wird. Dieses Verfahren kam auch vor
acht Jahren bei der bislang letzten Landratswahl zum Zuge. Ralf Reinhardt (seinerzeit noch parteilos) hatte bei der Stichwahl am 24. Januar 2010 zwar 11 580 Stimmen geholt und damit 228 mehr als Egmont Hamelow (CDU). Bei 88 805 Wahlberechtigten erreichte er damit aber nur ein Quorum von 13 Prozent. Vom Kreistag wurde er dann mit 26 gegen 22 Stimmen mehrheitlich gewählt.
weiter

14.02.2018 | Ruppiner Anzeiger 14.2.2018
CDU lädt nach Wildberg ein
Wildberg. Die CDU Ostprignitz-Ruppin startet am Donnerstag, 22. Februar, in Wildberg eine neue Reihe mit dem Titel „Heimatgespräche“. Christdemokraten
mehrerer politischer Ebenen stehen den interessierten Bürgern dabei Rede und Antwort. In Wildberg werden das der Landtagsabgeordnete Dr. Jan Redmann, Landratskandidat Sven Deter und Ortsvorsteher Ulrich Jaap sein. Ab 18 Uhr wollen sie im Dorfgemeinschaftshaus erfahren, wo vor Ort „der Schuh drückt“ und was die Temnitztaler von einem Landrat in den nächsten acht Jahren erwarten.
weiter

13.02.2018 | Ruppiner Anzeiger 13.2.2018 / Christian Schönberg
Rathauschef zeigt sich überrascht
Ostprignitz-Ruppin. Querelen um Personalien können nicht nur die Bundesebenen der Parteien. Auch die kreislichen Institutionen konzentrieren sich bisweilen auf Köpfe – und lassen sie gegebenenfalls rollen. So hatte die Junge Union (JU) Ostprignitz-Ruppin immer noch Frank-Rudi Schwochow in ihren Reihen. Der 31-Jährige war im vorigen Jahr gegen den Parteikollegen
Jan-Peter Rau in den Rheinsberger Bürgermeisterwahlkampf gezogen – und kegelte damit den Amtsinhaber aus dem Rathaus. Jetzt ist er kein CDU-Mitglied mehr (RA berichtete). Allerdings hatte die formell unabhängig von
der Partei agierende Jugendorganisation der Union immer noch Schwochow als Mitglied registriert – bis vergangenen Freitag: „Bei der Mitgliederversammlung der JU votierten die anwesenden Mitglieder einstimmig
für den Ausschluss ihres bisherigen Mitglieds Frank-Rudi Schwochow“, teilte am Montag Kreis-Parteisprecher Nando Strüfing mit. Treibende Kraft hinter dem Ausschluss-Antrag war unter anderem der JU-Kreisvorsitzende André Wiesner. Er zeigte sich froh, dass die Mitglieder dem Vorschlag gefolgt sind. „Man kann nicht Mitglied einer Partei und Organisation sein und gleichzeitig fundamental gegen ihre Ordnungen und Werte verstoßen“, sagte er am Montag. Den Ausschluss des Rheinsberger Bürgermeisters bezeichnete er daher als eine logische Konsequenz. „Damit kann sich die Junge Union OPR nun endlich wieder ausschließlich auf Ihre politische Arbeit konzentrieren“,
sagte Wiesner. Schwochow selbst zeigte sich am Montag auf RA-Nachfrage
überrascht über das Vorgehen. „Mir ist zu solch einem Antrag überhaupt nichts bekannt gewesen“, sagte er. Er habe zwar gewusst, dass es eine Sitzung des
Ostprignitz-Ruppiner Jungen Union gebe, konnte aber nicht selbst daran teilnehmen, da er als Bürgermeister einen Termin bei der Feuerwehr in Zühlen habe wahrnehmen müssen. „Und auf der Tagesordnung stand nicht, dass ein solcher Antrag vorgelegt werden soll.“ Bei der CDU wurde am Montag
bestritten, dass Schwochow im Ahnungslosen gelassen wurde. „Es gab auf jeden Fall den Tagesordnungspunkt ‚Mitgliedschaften‘“, so Strüfing. Solch ein Punkt impliziere Neueintritte, aber mitunter auch Ausschlüsse. „Herr Schwochow ist danach über den Ausschluss informiert worden, sonst wären
wir damit auch nicht an die Öffentlichkeit gegangen“, betont Strüfing. Schwochow muss das Ergebnis nicht akzeptieren, sondern kann nun den Landesvorstand der JU anrufen, das Mitgliedervotum des Kreisverbands zu überprüfen. Auch der Ausschluss des Parteigerichts im Dezember ist angefochten worden. Schwochows Rechtsvertreter Hans-Georg Rieger sagte am Montag, dass „aus formellen und materiellen Gründen“ das Urteil abgelehnt wird – zuletzt mit Schreiben vom 8. Januar. Eine Antwort gebe es noch nicht. Parteischädigend hätten sich laut Rieger andere Mitglieder
verhalten, die jetzt noch Teil der Partei sind. Schwochow hatte als CDU-Mitglied eine Fraktion außerhalb seiner Partei, die Rheinsberger
Union, gegründet. Laut Rieger sei er zuvor isoliert worden, weil er selbst auf parteischädigendes Verhalten einzelner Mitglieder hingewiesen habe: „Nicht
er hätte ausgeschlossen werden müssen, sondern andere.“
weiter

13.02.2018 | MAZ - Ruppiner Tageblatt 13.2.2018 / Celina Aniol
CDU-Jugendverband wirft Rheinsberger raus
Rheinsberg. Der Rheinsberger Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow (BVB/Freie Wähler) ist auch bei der Jungen Union Ostprignitz-Ruppin (JU) kein Mitglied mehr. Nach dem Ausschluss aus der CDU durch das
Kreisparteigericht im Dezember haben jetzt auch die Mitglieder der CDU-nahen Jugendorganisation einstimmig für den Rauswurf Schwochows gestimmt. „Man kann nicht Mitglied einer Partei und Organisation sein und
gleichzeitig fundamental gegen deren Ordnungen und Werte verstoßen“, sagt
der JU-Kreisvorsitzender André Wiesner. Schwochow wollte das nicht
kommentieren. Denn er sei weder angehört noch sei ihm der JU-Ausschluss mitgeteilt worden, sagte er. Der Rausschmiss beschäftige ihn derzeit auch wenig. „Ich habe andere Probleme in Rheinsberg zu lösen“, sagt der 31-Jährige, der seit Januar Bürgermeister von Rheinsberg ist. Schwochows Anwalt Hans-Georg Rieger nimmt indes kein Blatt vor den Mund: Die CDU der
Region leide unter einer „politischen Psychose, auch genannt Schwochose“. Und das nur, weil sein Mandant auf parteischädigendes Verhalten anderer CDU Mitglieder hingewiesen habe. Rieger hat gegen den CDU-Ausschluss
vom Dezember Widerspruch eingelegt. Ob er gegen den Rauswurf aus der JU vorgehen wird, ist noch unklar. ca
weiter

07.02.2018 | MAZ - Ruppiner Tageblatt 7.2.2018 / Andreas Vogel
Seit der Bundestagswahl gewinnen CDU, Linke und SPD an Mitgliedern
Neuruppin. Bei der Bundestagswahl am 24. September mussten CDU und SPD noch herbe Verluste hinnehmen, die Christdemokraten verloren mehr als acht Prozent an Stimmen, die Sozialdemokraten gut fünf Prozent. Gleichwohl sieht es nach einer Neuauflage der Großen Koalition aus, die von vielen nur
GroKo genannt wird. Das mag verwundern, doch verzeichnen die zwei Parteien zumindest in Ostprignitz-Ruppin seit der Wahl eine ungewöhnliche
Nachfrage: Die CDU durfte sich allein seit Jahresbeginn über vier neue Mitglieder freuen, die SPD sogar über fünf. „Das liegt über dem Durchschnitt“,
sagte gestern Steven Seifert. Der SPD-Kreisgeschäftsführer hofft „inständig“, dass die neuen Genossen auch nach dem geplanten Mitgliederentscheid über den Koalitionsvertrag der Sozialdemokratie treu bleiben und bei der SPD
mitmischen werden. Die SPD-Jugendorganisation Jusos hatte dazu
aufgerufen, vor dem Entscheid in die Partei einzutreten, um bei der Abstimmung die GroKo noch verhindern zu können. Doch nicht nur CDU und SPD in Ostprignitz-Ruppin können sich derzeit über einen kleinen Zulauf freuen, sondern auch die Linken. Seit Jahresbeginn gab es vier Neueintritte.
Kreisvorsitzender Paul Schmudlach führt das zum einen auf die Verzögerungen bei der Regierungsbildung zurück. „Die Leute wollen Partei ergreifen und vernünftige Politik machen.“ Zum anderen habe die Linke ihren Facebook-Auftritt verbessert, der vor allem junge Leute anziehe. Demnach
sind von den vier neuen Genossen zwei unter 20 Jahren. Die Linke ist in Ostprignitz-Ruppin mit etwa 250 Mitgliedern die stärkste Partei, die SPD hat 210 Mitglieder, die CDU ein paar mehr. Zwar gab es bei den Bündnisgrünen
auf Landesebene einen Zuwachs um etwa 100 auf nun 1100 Mitglieder. Doch der Kreisverband konnte von diesem Trend nicht profitieren. Laut Anja Wolff
stützt er sich weiter auf 32 Mitglieder. Das sind weniger als bei der Alternative
für Deutschland (AfD). Diese konnte ihre Mitgliederzahl laut Michael Nehls innerhalb von drei Jahren mehr als verdoppeln: von 14 auf knapp 40. Bei der FDP in Ostprignitz-Ruppin hat sich nach der Absage an eine Jamaika-Koalition
indes kaum etwas geändert. Laut Joachim Pein vom Kreisvorstand zählen die Liberalen derzeit 32 Mitglieder in der Region.
weiter

03.02.2018 | Ruppiner Anzeiger 3.2.2018 / Markus Kluge
Rheinsbergs Bürgermeister von CDU-Kreisverband wegen Urkundenfälschung angezeigt
Rheinsberg (RA) Der Kreisverband der CDU lässt überprüfen, ob sich Rheinsbergs Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow (BVB/Freie Wähler) der
Urkundenfälschung schuldig gemacht hat. Im September 2017 soll er die
Tat im Rahmen des Parteiausschlussverfahrens begangen haben. Dass eine Strafanzeige der Christdemokraten vorliegt, bestätigte Neuruppins Leitender Oberstaatsanwalt Wilfried Lehmann am Freitag. Wie Nando Strüfing, Sprecher der Ostprignitz-Ruppiner CDU erklärte, waren den Richtern des Kreisparteiengerichts des Landesverbandes Unregelmäßigkeiten aufgefallen, die sie auch in ihrer Urteilsbegründung festgehalten haben. Konkret geht es
darum, dass Schwochow für den Verhandlungstermin am 26. September eine „offenkundig von ihm selbst unterzeichnete Bestätigung über die dienstliche Unabkömmlichkeit‘“ vorgelegt haben soll. Zu diesem Zeitpunkt war er Mitarbeiter im Berliner Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg. Wie eine Behördensprecherin auf RA-Nachfrage sagte, werden solche Dokumente dort nur vom Amtsleiter oder dem nächsthöheren Vorgesetzten unterzeichnet. Das Parteiengericht zweifelt auch an dem Dokument, weil Schwochow bereits vor dem Verhandlungstermin in den Medien damit zitiert wurde, dass er sich für den Bürgermeisterwahlkampf in Rheinsberg vom Dienst habe freistellen lassen. Da das Gericht in seinem Beschluss so dezidiert auf diesen Umstand hingewiesen hat, hat sich der Kreisverband entschieden, „diesen Verdacht
genau überprüfen zu lassen“, so Strüfing. Rheinsbergs Bürgermeister
Schwochow bezeichnete den gegen ihn erhobenen Vorwurf der Urkundenfälschung als „Quatsch mit Soße“. Er habe die Feststellung des Gerichts auch gelesen und sei darüber irritiert gewesen. Die Unterschrift stamme nicht von ihm, betonte er. „Für mich ist das nicht nachvollziehbar. Aber offensichtlich hat man gegen mich sonst keine inhaltlichen Argumente in der Hand“, sagte er. Die CDU hatte Schwochow wegen des öffentlichen Streits zwischen CDU-Fraktion und Stadtverband, seiner Kandidatur für BVB/Freie
Wähler bei den Kommunalwahlen 2014 und seiner Kandidatur gegen Rheinsbergs ehemaligen CDU-Bürgermeister Jan-Pieter Rau ausgeschlossen.
weiter

19.01.2018 | Ruppiner Anzeiger 19.1.2018 / Christian Schönberg
Freie Wähler Prignitz-Ruppin und Kreisbauernverband mit Gästen dabei
Ostprignitz-Ruppin (crs) Der Ostprignitz-Ruppiner Kreisverband der CDU hat bei seiner Mitgliederversammlung am Dienstagabend den Wulkower Sven Deter zum Kandidaten für die Landratswahl am 22. April gewählt. Der derzeitige Vize-Chef des Kreistages erhielt 95,7 Prozent Zustimmung bei 48 anwesenden Mitgliedern. Deter war schon in der ersten Januarwoche vom Vorstand des Verbandes als Wunschkandidat präsentiert worden. Dabei hatte
er bereits angekündigt, vermehrt regelmäßige Bürgersprechstunden anbieten zu wollen. Darauf ging er ebenso bei der Mitgliederversammlung ein: „Ein Landrat muss sich seinen Bürgern immer stellen, auch wenn es mal Kritik hagelt,“ sagte er. Die Beziehungen zum Nachbarlandkreis Prignitz müssten
auf neue Füße gestellt werden. Beide Landkreise waren durch die vom Land geplante Fusion in bitteren Streit über die richtige Kreisstadt geraten (RA berichtete). „Das Verhältnis hat sehr gelitten“, so Deter. Dies gelte es zu reparieren. „Wir brauchen eine enge Kooperation mit der Prignitz, damit die Verwaltung effizienter arbeiten kann.“
weiter

12.01.2018 | Ruppiner Anzeiger 12.1.2018
Neuruppin (RA) Der CDU-Kreisverband hat zu seiner Mitgliederversammlung
eingeladen. Am kommenden Dienstag geht es dann ab 18 Uhr darum, den Kandidaten der Partei für die Landratswahl am 22. April aufzustellen. Der Vorstand hat Sven Deter vorgeschlagen, der den Mitgliedern an diesem Abend erläutern wird, welche Ziele er verfolgt, sollte er als Landrat gewählt werden. Ort der Versammlung ist das Neuruppiner Restaurant Rosengarten in der Wichmannstraße 8.
weiter

Diese Seite in einem sozialen Netzwerk veröffentlichen:

  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Folkd
  • Google Bookmarks
  • Yahoo! Bookmarks
  • Windows Live
  • Yigg
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • Newsvine
  • reddit
  • StumbleUpon
CDU Deutschlands CDU-Mitgliedernetz Online spenden Deutscher Bundestag
Angela Merkel CDU.TV Newsletter CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Hermann Gröhe Angela Merkel bei Facebook Hermann Gröhe bei Facebook
© Kreisverband Ostprignitz-Ruppin  | Startseite | Impressum | Datenschutz | Kontakt | Inhaltsverzeichnis | Realisation: Sharkness Media | 0.05 sec.