Presse
12.04.2018, 09:23 Uhr | Ruppiner Anzeiger 12.4.2018 / Matthias Haack
DFB-Präsident auf Ruppiner Grün
Reinhard Grindel zu Gast beim TSV Wustrau und MSV Neuruppin / Gesprächsrunde mit 35 Vereinsvertretern
Neuruppin. Bei Ruppiner Sportvereinen schlug am Mittwoch Reinhard Grindel auf. Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wurde beim TSV Wustrau und auch beim MSV Neuruppin begrüßt und stellte sich in einer abschließenden Diskussionsrunde Fragen von Vereinsfunktionären. Kern der Aussagen ist ein kurzfristiges Ziel, das Grindel und das DFB-Präsidium verfolgen. Er wolle zeitnah mit Minister Horst Seehofer (CSU) sprechen, um
den neuen Bauminister von einem möglichen Förderprogramm für Sportstätten zu überzeugen, so der Präsident des weltweit größten Fachverbandes. Grindel: „Ein fetter Anteil durch die Bundesregierung wäre sehr hilfreich.“ An die Seite sprang ihm Moderator Sebastian Steineke. Der CDU-Bundestagsabgeordnete bestätigte, dass zwar Förderprogramme wie Leader oder Lefl aufgelegt werden. Jedoch greifen sie nicht ausreichend,
weil ihre Richtlinien nicht an den Sport angepasst seien. In der einstündigen Gesprächsrunde beim MSV meldeten sich mehrere der 35 Vereinsvertreter
zu Wort, deren Sorgen sich um infrastrukturelle Nöte drehen. Neben Sporthallenauslastung und maroden Umkleiden bei Sportvereinen stellt der
Transfer der jungen Fußballer zum Training die größte Hürde dar. Thomas Graupner vom FSV Blau-Weiß 90 Rheinsberg: „Die Busanbindungen sind eine blanke Katastrophe.“ Für Reinhard Grindel bilden die Besuche bei kleinen Vereinen die „Basisarbeit“. Einmal im Monat lässt es sein Terminplan zu, sich bei Fußballern fernab des bezahlten Sports zu informieren. Im flächenmäßig größten deutschen Fußballkreis Prignitz/Ruppin war er erstmals. Er forderte die Kicker gerade wegen der vielen Probleme auf, mehr das Gespräch zu suchen. „Man kann nicht nur darauf hoffen, dass das Gute von oben kommt.“ Eigeninitiative sei dringend erforderlich, regte er in einem Interview mit dieser Zeitung an. Auch warum er der deutschen Bewerbung
um die Europameisterschaft 2024 zuversichtlich entgegensieht und wer WM-Favorit ist, steht in der Sonnabend-Ausgabe.

12.04.2018, 09:27 Uhr

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